Am alten Mendelsteig - Blick auf Überetsch und Unterland © Rosi Haller

Am Samstag, den 6.6., fuhren die Teilnehmer:innen der Wanderung mit Öffis mit dem Zug von Meran Richtung Sigmundskron.

Von Rosi Haller, AVS-Wanderführerin Sektion Meran

Schon auf dem Hinweg begann es leicht zu regnen und mit der Ungewissheit, wie sich das Wetter entwickeln würde, fuhren wir doch mit dem Bus Linie 132 ab Sigmundskron (Bushaltestelle an der Hauptstraße) weiter in Richtung St. Anton/Mendelbahn. Dort angekommen lud ein nettes Bistro zu einer kurzen Kaffeepause ein und die gab uns einen Motivationsschub. Nun ging es nämlich zuerst über den Mendelsteig 900 Hm aufwärts zum Mendelpass. Zwischendurch beglückte uns sogar die Sonne und gewährte uns Blicke ins schöne Überetsch bis hin zum Kalterer See.

Zweimal die Mendelstraße zu queren reichte uns, um froh darüber zu sein, dass die Motorengeräusche bald nicht zu hören waren. Nun ging es dem Weg Nr. 500 folgend über den Mendelkamm in Richtung Halbweghütte. Ein Hinweisschild gleich nach der Hütte zeigt den Abzweig zur Lavinaspitze, weil sobald man durch den Wald nach oben steigt und man nach einer Spitze Ausschau halten möchte, funktioniert das nicht. Ein alter Funkständer und ein kleiner dahinter weiterführender Steig führen uns weiter zu einem kleinen Holzkreuz.

Die Aussicht war  leider vernebelt. So sehr wir uns bemühten, wir konnten uns den Kalterer See nur denken und das Überetsch und den Bozner Raum ebenso. Die Rast fiel deswegen kurz aus und die Halbweghütte war im Abstieg schnell erreicht. Dort aßen wir zu Mittag, bevor es auf demselben Weg bis zur Bergstation der Mendel-Standseilbahn zurückging. Dieses Mal fuhren wir mit der Standseilbahn zurück, das Erlebnis war es wert.

Direkt an der Talstation der Mendelbahn stiegen wir wieder in den Bus Linie 132 und fuhren bis Sigmundskron, wo wir wieder auf den Zug umstiegen – die Anschlüsse funktionierten rasch und problemlos. Ein Wandertag mit schönen Momentaufnahmen ging zu Ende.

Gesamtgehzeit: ca. 5 h 30 min;  ca. 1.200 Hm im Aufstieg und 300 Hm im Abstieg

 

Trotz des wechselhaften Wetters konnten wir unsere Tour durchführen - der Nebel schmälerte allerdings das Gipfelerlebnis © Rosi Haller AVS Meran