Die Bergwiesen von Gstaud (c) MartinNiedrist

Pizandl, Palai und Gstaud – dies sind nur drei Namen von Bergwiesen, auf die wir bei der diesjährigen Flurnamenwanderung stoßen werden. Unterwegs wird der Ethnologe und Flurnamensammler Johannes Ortner hie und da die Herkunft der Ortsnamen erklären.

Die Wanderung führt uns vom Sandbichl in Prissian vorbei an der Ruine Holz (Beckaloch) und hinauf zu den Grissianer Bergwiesen, auf denen bis ins 15. Jahrhundert noch ganzjährig bewirtschaftete Höfe standen. Die Volkssage weiß, dass die Bauern der Pest zum Opfer gefallen sind. Über Grissian und den Waldsteig erreichen wir wieder den Ausgangspunkt. Wir wandern über blumenreiche Bergwiesen und durch unberührte Buchen-Tannen-Mischwälder, in denen sogar die Tollkirsche gedeiht. Bei Schönwetter schweift der freie Blick bis zu den Dolomitengipfeln.

Nummer
A903
Ort
Tisens
Zielgruppe
Erwachsene
Beginn
21.05.2022
Ende
21.05.2022
Anmeldeschluss
06.05.2022
Teilnehmer
min. 5 / max. 25

Details

Programm:
Von Prissian aus wandern wir hinauf zu den Grissianer Bergwiesen und gelangen über Grissian wieder zurück zum Ausgangspunkt. Reine Gehzeit ca. 2,5 Stunden.

Zielgruppe:
Erwachsene ab 16 Jahren

Leistungen:
Referent

Voraussetzungen

Alter:
ab 16

Die Grissianer Bergwiesen im Historischen Franziszeischen Kataster von 1858, Gfrill, zu Füßen des Mendelzuges (c) MartinNiedrist, Prissian im Tisner Mittelgebirge (c) MartinNiedrist