Auerhahn © AVS

Eine kleine Gruppe der AVS-Sektion Unterland beteiligte sich Anfang August wieder an der traditionellen "Aktion Auerwild" im Naturpark Trudner Horn. Diese Aktionen haben das Ziel, die Biodiversität zu bewahren und zu fördern - eine wesentliche Voraussetzung für das Überleben gefährdeter Arten wie des Auerwildes.

Das Anhäufen von Astwerk an Stellen, an denen dieses den Boden dicht bedeckt und so den Vegetationsneuwuchs verhindert, ist nicht banal. Dies kann einen kleinen Beitrag zur Verbesserung des Lebensraums dieser Art leisten. Auch dank der frischen Lage an der „Fritz Olm“ und der guten Laune der TeilnehmerInnen wurde das übliche Mittagessen eine fröhliche Gelegenheit für ein Fest in der freien Natur.

Die Aufmerksamkeit für eine stetig seltener werdende Art wie das Auerwild darf sich selbstverständlich nicht auf sporadische Aktionen wie diese beschränken. Im Naturpark Trudner Horn versucht das Forstinspektorat Bozen 1 bereits seit zwei Jahrzehnten, eine Waldbewirtschaftung zu betreiben, die Auerhuhn und Haselhuhn zugutekommt.

Walter Eccli betreibt seit vielen Jahrzehnten das Auerwild-Monitoring. Die heurige Brutsaison ist nicht nach Wunsch verlaufen, viele Küken fielen vermutlich nicht nur Räubern wie Fuchs und Marder zum Opfer, sondern verendeten während der kalten, regenreichen Periode Anfang Juni. Der Erhalt des Lebensraums ist die wichtigste Schutzmaßnahme, die der Mensch aktiv unterstützen kann.

 

Fotos: Walter Eccli