Respektvolle Begegnung mit Weidetieren © Zenzi Martin

Wir haben die Freiheit, uns in den Bergen zu bewegen. Wir sind dort aber nicht alleine: Was für uns Erholungsraum ist, ist auch Lebensraum vieler Tiere und Pflanzen oder Wirtschaftsraum für den Bergbauern. Unsere Berge werden in vielerlei Hinsicht genutzt. Es braucht daher Rücksichtnahme und Respekt allen gegenüber. Einige Überlegungen zum umweltbewussten Verhalten haben wir hier zusammengestellt.

Anreise planen

Plane mehrtägige Aufenthalte statt häufige Tagestouren. Reise umweltschonend an, möglichst mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder in Fahrgemeinschaften. Nutze Angebote für einen nachhaltigeren Tourismus und nächtige in Bergsteigerdörfern.

Rücksichtsvoll parken

Benutze ausgewiesene Parkplätze, blockiere keine Zufahrten und halte dich an Fahrverbote.

Müll vermeiden

Packe deinen Rucksack richtig und vermeide bereits im Einkauf überflüssiges Verpackungsmaterial. Verwende für den Proviant Stoffbeutel oder Jausenboxen statt Plastik- und Alufolie. Nimm Abfälle wieder mit ins Tal und entsorge sie fachgerecht. Schalen von Zitrusfrüchten und Bananen sollten auch mitgenommen werden, da sie am Berg nur sehr langsam verrotten.

Notdurft mit Rücksicht auf Natur und Mitmenschen verrichten

Halte Abstand von Bächen, Gewässern, Rastplätzen, Wanderwegen und Gebäuden. Verwende Klopapier statt Papiertaschentüchern und grabe ein Loch, das nach Möglichkeit mit Naturmaterialien bedeckt werden sollte.

Lärm vermeiden

Störe nicht durch unnötigen Lärm, sondern genieße die Geräusche der Natur.

Waldbrandgefahr beachten

Rauche im Wald nicht oder entzünde keine Feuer. Wenn du mit einer Gruppe ein Lagerfeuer entzünden willst, informiere dich bei der zuständigen Forstbehörde.

Trittschäden und Erosion vermeiden

Abkürzungen durch Wiesen zerstören die Grasnarbe und führen im schlimmsten Fall zu Erosionserscheinungen. Um dies zu vermeiden, investiert der AVS jedes Jahr Zeit und Geld in die Erhaltung des Wegenetzes. Nütze deshalb das bestehende Angebot und bleib auf den markierten Wegen und Steigen.

Respektabstand in Almgebieten

In Almgebieten treffen Bergsteiger immer öfter auf Mutterkuhherden. Respektabstand und an der Leine geführte Hunde sind wichtig, um mögliche Angriffe der Muttertiere, die ihre Jungen beschützen, zu vermeiden. Gleiches gilt für das Aufeinandertreffen mit Kleintierherden, die von Herdenschutzhunden geschützt werden. Beachte entsprechende Hinweise.

Ski- und Schneeschuhtouren mit Rücksicht auf Wildtiere

Informiere dich über Natur und Kultur des Tourengebiets und beachte lokale Regelungen und Informationstafeln. Durchquere Waldgebiete auf Forststraßen oder ortsüblichen Routen.

Dämmerungszeit ist Essenszeit

Viele Tiere nutzen die Dämmerung zur Nahrungsaufnahme. Sei dir bewusst, dass sie dann empfindlich reagieren und vermeide Störungen durch deine sportlichen Aktivitäten in diesen Stunden.

Text. Far far away, behind the word mountains, far from the countries Vokalia and Consonantia, there live the blind texts. Separated they live in Bookmarksgrove right at the coast of the Semantics, a large language ocean. A small river named Duden flows by their place and supplies it with the necessary regelialia. It is a paradisematic country, in which roasted parts of sentences fly into your mouth.

Lass nichts zurück außer deinen Fußspuren. Nimm nichts mit außer deine Eindrücke.

unbekannt
Anreise mit Öffis © Judith Egger, Gesammelter Müll © Anna Pichler, Hinweisschild Mutterkuhhaltung © Judith Egger, Begegnung mit Weidetieren © Zenzi Martin, Rücksichtsvoll unterwegs © Lukas Patzleiner