Forra Waal, © Olav Lutz, alpenvereinaktiv.com
AVS-Tourentipp
Die Qual der Waal - Am Sonnenberg hinauf nach Talatsch auf den Neuwaal hinein in das Schlandrauntal bis zur Kortscher Alm. Heraus bis zur Schlanderseralm von dort hinein in den Forrawaal und zurück
Forra Waal, © Olav Lutz, alpenvereinaktiv.com
Wir fahren nach Schlanders und bei Kortsch Richtung Sonnenberg bis hinauf nach Talatsch. Bei einer Kehre fahren wir bis zur Bergschule in Talatsch, wo wir parken können. Gleich oberhalb startet der Weg Nr. 15 zum Vinschger Höhenweg, welcher bald in den Neuwaal mündet. Achtung hier ist oft das Holzgatter, bitte dieses öffnen und wieder schließen. Einstieg ist für nicht Ortskundige nicht gleich ersichtlich. Diesen herrlichen Waalweg schlendern wir ca. 40 Minuten in das Schlandrauntal hinein, bis wir auf eine Forststraße gelangen. Hier geht es nun stetig aufwärts. Wir erblicken auf der rechten Seite eine Venezianer Säge und gehen weiter, bis wir nach einer halben Stunde die Schlanderser Alm erreichen. Bei dieser folgen wir dann ca. 30 Minuten dem Weg, bis wir auf die Kortscher Alm gelangen. Hier ist hoch aufgetürmt eine weitere ältere, aber gut erhaltene Venezianer Säge. Hier, auf dieser netten Alm, machen wir Rast. Wir gehen denselben Weg wieder zurück direkt zur Schlanderser Alm. Gleich unterhalb der Alm in einer Kehre queren wir den Bach und biegen in den Forrawaal. Diesem Waalweg folgen wir ca. 1 Stunde. Herrlich der Blick auf die gegenüberliegende Seite zu den Laaser Marmorbrüchen und der Laaser Orgelspitze. Der Waal endet an einer interessanten Maschine, welche wie eine überdimensionale Waschmaschine das vom Waal mitgeschleppte Material vom Wasser trennt. Hier verlassen wir den Weg und gehen querfeldein hinunter, wo eine Tränke in der Wiese steht, und links unterhalb der Böschung findet man einen kleinen Weg, der uns zurück zur Volksschule (eine verlassene Bergschule) führt.



